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Konflikte regulieren statt lösen

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KI-generierte Illustration, erstellt mit ChatGPT. Die dargestellte Szene ist fiktiv und dient ausschließlich der Illustration.

Konflikte bestimmen das Kopfkino. In der Fantasie spielen sich Vorgänge ab wie im Film. Man schaut zu. Man ist mittendrin. Aber man bestimmt nicht das Programm. Deshalb belasten Konflikte. Sie geben das Gefühl, Kontrolle zu verlieren.

Intuitiv will man Konflikte lösen. Doch geht das wirklich? Selten! Denn lösen lässt sich ein Konflikt nur, wenn eine Konfliktpartei entfällt. Meistens muss man ihn regulieren, das aber bedeutet, man kann ihn gestalten.1 Leider erkennt man dies selbst selten.

Konflikte haben eine Funktion. Diese Funktion kann funktional oder dysfunktional sein. Wollen Konflikte etwas verändern, sind sie funktional. Dann kann man etwas tun. Leben sie nur für sich selbst, sind sie dysfunktional. Das ist nicht gut, denn es hilft niemandem.

Um funktionale Konflikte zu regulieren, muss man sie zunächst analysieren. Anschließend lassen sich Spielräume für die Gestaltung ausmachen. Dabei kann Coaching helfen. Dann bestimmt man schließlich selbst das Programm im Kopfkino.

  1. Vergleiche Klaus Eidenschink, „Die Kunst des Konflikts“, Heidelberg 42025. ↩︎